LJ Bogen

Maßnahmen ab 11.01.22

COVID-19 Maßnahmen - Stand 8. Jänner 2022

Änderungen werden laufend aktualisiert. Die Empfehlung wurde basierend auf der 6. COVID-19-Maßnahmenverordnung der Bundesregierung und der Verordnungen des Landes OÖ durch die Landjugend Oberösterreich erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch. 

Alle Informationen zu den aktuellen Regelungen sind auf der Website des Bundesministeriums zusammengefasst: 
Hier gehts zur Website.

Achtung: Regionale Regelungen sind hier nicht erfasst. Diese sind ggf. für die einzelnen Bezirke auf dieser Website angeführt. Bei Unsicherheiten bitte einfach im Landjugend-Büro oder bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft melden.

 


 

Die wichtigsten Punkte für die Landjugendarbeit im Detail:

  • Ab 17. Dezember ist in Oberösterreich der Lockdown für Personen, welche über einen 2G-Nachweis verfügen, aufgehoben.
  • Mit Ausnahme der Nachtgastronomie inkl. Après Ski, Stehgastronomie und Barbetriebe öffnen wieder alle Bereiche, wobei eine Öffnung nur von 05:00 bis 22:00 Uhr zulässig ist.
  • In allen geschlossenen Räumen gilt FFP2-Maskenpflicht, insofern keine anderen geeigneten Schutzvorrichtungen vorhanden sind.
    Im Freien gilt ab 11. Jänner 2022 überall dort FFP2-Maskenpflicht, wo die 2m-Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden können.
  • Es soll ein Abstand von 2 Metern gegenüber haushaltsfremden Personen eingehalten werden.
  • klärt die Stornobedingungen bei der Planung einer Veranstaltung gut ab

 

Personen ohne gültigen 2G-Nachweis:

Für Personen, welche nicht genesen oder geimpft sind, gilt der Lockdown noch mind. bis inkl. 26. Dezember 2021. Das Verlassen des eigenen Wohnraums ist für nicht genesene oder geimpfte Personen unter anderen nur aus folgenden Gründen zulässig:

  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens wie notwendige Besorgungen (Lebensmittel, Apothekengänge, Tankstellen  ...)
  • Kontakt mit einzelnen engsten Angehören, wichtigen Bezugspersonen oder dem Lebenspartner/der Lebenspartnerin
  • Weg zur Corona-Schutzimpfung oder zur Corona-Testung
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung
  • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern erforderlich
  • Arztbesuche
  • Versorgung von Tieren
  • Unaufschiebbare Behördengänge

 


 

Empfehlungen zur Durchführung von Jahreshauptversammlungen

Empfehlungen zur Durchführung von Ski- und Rodelausflügen

 


Veranstaltungen (in der Verordnung bezeichnet als Zusammenkünfte):

Allgemeines:

  • Nur Personen, welche über einen 2G-Nachweis verfügen, darf der Zutritt zur Veranstaltung gewährt werden.
  • Die Erhebung von Kontaktdaten ist verpflichtend.
  • Eine FFP2-Maske muss getragen werden - die Maske darf nur zur Konsumation von Speisen und Getränken abgesetzt werden.
  • Im Freien muss die FFP2-Maske ab 11. Jänner überall dort getragen werden, wo die 2m-Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden können.
  • Die Zusammenkunft darf nur zwischen 05:00 und 22:00 Uhr stattfinden.
  • Die Regelungen gelten nicht für Zusammenkünfte bis zu 4 Personen, insofern bei Personen die nicht 2G erfüllen, das Verlassen des eigenen Wohnraums einen zulässigen Ausgangsgrund darstellt.
  • Diese Regeln gelten auch für Silvester!


Teilnehmergrenzen:

  • ohne ausschließlich zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätzen (zu diesen gelten jedenfalls auch Familien-, Hochzeits-, Geburtstags- und Weihnachtsfeiern, sowie Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben):
    • 25 Personen (in geschlossenen Räumen und im Freien)
  • mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:
    • 500 Personen (in geschlossenen Räumen und im Freien) bei 2G als Einrittsnachweis
    • 1.000 Personen bei 2G + PCR-Test als Eintrittsnachweis
    • 2.000 Personen, wenn alle 3. Impfung (Booster) und PCR-Test als Eintrittsnachweis

Bei den zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen muss ein genauer Sitzplan erstellt werden, so dass nach der Veranstaltung genau nachvollzugen werden kann, wer neben wen gesessen ist. Sie Sitzplätze müssen beschriftet sein.

 

Ab der ersten Personen ...

  • muss der 2G-Nachweis kontrolliert werden. Kann kein Nachweis vorgezeigt werden, darf kein Einlass zur Zusammenkunft erfolgen. Der Nachweis muss für die Dauer des Aufenthalts bereitgehalten werden.
  • müssen die Kontaktdaten erfasst werden (Details dazu weiter unten). 


Ab 50 Personen muss zusätzlich ...

  • die Zusammenkunft spätestens eine Woche zuvor bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden. Hier gehts zur Anmeldung
  • ein Präventionskonzept erstellt werden.
  • ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden.

Ab 250 Personen ...

  • ist die Zusammenkunft zusätzlich genehmigungspflichtig. Die Entscheidungsfrist der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde beträgt nach dem vollständigen einreichen der Unterlagen (Anmeldung der Veranstaltung + Einreichen des Präventionskonzeptes) zwei Wochen.


Ab 1.000 Personen ...

  • ist zusätzlich zum 2G-Nachweis ein PCR-Test als Eintrittsnachweis zu verlangen von allen Besuchern.


Ab 2.000 Personen ...

  • dürfen nur Personen, welche bereits 3 Corona-Impfungen herhalten haben, und einen negativen PCR-Test vorweisen können, an der Veranstaltung teilnehmen.

 


 

Verpflegung:

 

  • Verpflegung der Besucher ist erlaubt
  • Selbstbedienung ist zulässlig, insofern dementsprechende Hygienemaßnahmen getroffen werden und diese auch im Präventionskonzept festgehalten werden
  • die Verpflegung darf in geschlossenen Räumen nur am zugewiesenen Sitzplatz konsumiert werden
  • im Freien darf die Verpflegung auch im Stehen konsumiert werden
  • offene Speisen (z. B. Knabbergebäck) sollten nicht am Tisch stehen
     

 


 

Die Kontrolle der Nachweise im Allgemeinen:

Bei Eintreffen einer Person bei Zusammenkünften muss der 2G-Nachweis kontrolliert werden. Ohne gültigen Nachweis darf kein Einlass gewährt werden. Die Nachweise sind für die Dauer des Aufenthaltes bereit zu halten. Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat dabei das Recht folgende personenbezogene Daten zu ermitteln:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Gültigkeitsdauer des Nachweises
  • QR-Code oder Barcode

Eine schriftliche Aufzeichnung über den Vor- und Nachnamen und die erfolgte Kontrolle des Nachweises darf erfolgen, muss aber nicht. Diese Aufzeichnungen dürfen max. 28 Tage aufbewahrt werden und müssen im Anschluss - so wie die Kontaktdaten - vernichtet werden. Eine Vervielfältigung ist verboten.

 


 

Die 3Gs:

Alle Details, wer lt. aktuellen Auflagen als getestet, geimpft oder genesen gilt, findest du unter diesem Link


Achtung:

  • Ab 8. November 2021 zählen Antigentests zur Eigenanwendung, die sogenannten Wohnzimmertests, nicht mehr als Nachweis.
  • Ebenso zählt ab 8. November 2021 der Nachweis über neutralisierende Antikörper nicht mehr als gültiger Nachweis.

 

2,5G-Regelung:

Die 2,5G-Regelung setzt folgende Kriterien voraus:

  • Genesen
  • Geimpft
  • Getestet: Es sind nur mehr PCR-Tests gültig, welche nicht älter als 72 Stunden sind.

 

2G-Regelung:

Die 2G-Regelung gilt seit 8. November 2021 für die Gastronomie, die Nachtgastronomie (Diskotheken, Clubs, Tanzlokale ...), die Hotellerie, für Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, im Handel von Artikeln des nicht täglichen Bedarfs und für Veranstaltungen ab der ersten Person. Die 2G-Regelung erlaubt den Eintritt nurmehr für Personen, welche eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Genesen
  • Geimpft

Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren wird ein gültiger Eintrag im Ninja-Pass einem 2G-Nachweis gleichgestellt.

 

2G-Plus-Regelung:

Die 2G-Plus-Regelung ist verpflichtend bei Veranstaltungen mit zugewiesenem Sitzplatz einzuhalten, bei denen mehr als 1.000 und weniger als 2.000 Personen teilnehmen. Zusätzlich zum gültigen 2G-Nachweis muss dann auch ein negatives PCR-Testergebnis vorgezeigt werden.

 

1G-Regelung:

Ein Eintritt ist nur mehr jenen Personen gestattet, bei welchen

... die Zweitimpfung oder jede weitere Imfpung durch einen zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 nicht länger als 270 Tage zurückliegt.

... die Imfpung durch einen Impfstoff, bei welchem nur eine Impfung notwendig ist, nicht länger als 270 Tage zurückliegt.

 


 

Kontaktdatenerhebung:

Eine Kontaktdatenerhebung ist bei Zusammenkünften ab der ersten Person notwendig. 

Der für die Zusammenkunft Veranwortliche ist zur Ermittlung von folgenden Daten ermächtigt. Diese müssen bei Zusammenkünfte jeglicher Art verpflichtend erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
  • Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstaltungsort betreten hat

Die Kontaktdaten müssen von allen Personen erfasst werden, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Veranstaltungsort aufhalten. Die Daten müssen mit Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstatlungsort betreten hat, versehen werden. Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich gemeinsam in einem Haushalt leben, müssen nur die Kontaktdaten von einer Person erfasst werden.

Der für die Veranstaltung Verantwortliche hat sicherzugehen, dass die gesammelten Daten nicht für Dritte einsehbar sind. Somit darf nicht einfach eine Liste auf dem Tisch aufgelegt werden, wo sich die Besucher immer wieder ergänzen. Eine Lösung könnte eine Anmeldung mittels QR-Code bei einem Online-Formular sein oder Holzboxen, in welche Besucher ihre Kontaktdaten werfen müssen. Der Verantworltiche darf die Daten ausschließlich zum Zweck der Kontaktdatenerhebung verarbeiten und die Daten ausschließlich der Bezirksverwaltungsbehörde im verlangten Umfang übermitteln. 28 Tage nach der Erhebung bzw. der Zusammenkunft müssen die Daten vernichtet werden.

 


     

    COVID-19 Beauftragte:
    • Ein COVID-19 Beaugtragter ist bei Zusammenkünften verpflichtend.
    • Der COVID-19 Beauftragte muss über das Präventionskonzept Bescheid wissen, sowie die organisatorischen Abläufe der Veranstaltung kennen.
    • Er ist für die Einhaltung der gesetzten Maßnahmen verantwortlich.
    • Der COVID-19 Beauftragte schult alle Betreuungspersonen und Helfer in Hinblick auf das Präventionskonzept ein und händigt ihnen dieses auch aus.
    • Er muss das Präventionskonzept auch bei der Veranstaltung selbst bereit halten. Es kann zu stichprobenartigen Überprüfungen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde kommen.
    • Er dient als Ansprechperson für die Behörde und hat die Umsetzung des Präventionskonzeptes zu überwachen.
    • Eine Ausbildung als COVID-19 Beauftrager ist nicht verpflichtend notwendig.

     


     

    FFP2-Maskenpflicht:

    Eine FFP2-Maske ist ...

    • ab 11. Jänner 2022 im Freien überall dort zu tragen, wo der 2m-Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.
    • in allen geschlossenen Räumen, in welchen man mit Personen zusammentreffen kann, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
    • für alle Personen in Geschäften des täglichen Bedarfs (Supermärkte, Apotheken etc.) und im gesamten Handel verpflichtend.
    • in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen, sowie in Taxis, Seil- und Zahnradbahnen verpflichtend.
    • in öffentlichen Gebäuden bzw. deren geschlossener Räume verpflichtend.
    • überall dort verpflichtend, wo kein G-Nachweis erbracht werden muss.

     


     

    Was bedeutet das für die Landjugendarbeit?

    • plant ihr einen Wirtshausbesuch, einen Besuch im Bad oder andere Freizeiaktivitäten (Kino, Paintball etc.) ist ein gültiger 2G-Nachweis erforderlich
    • in geschlossenen Räumen gilt FFP2-Maskenpflicht
    • im Freien gilt die FFP2-Maskenpflicht ebenfalls ab 11. Jänner, insofern die 2m-Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden können
    • ab der ersten Person müssen die Kontaktdaten erhoben werden
    • Zusammenkünfte ohne zugewiesene Sitzplätze dürfen indoor und outdoor nur unter Einhaltung der 2G-Regelung und mit max. 25 Personen stattfinden
    • ab 50 Personen die Zusammenkunft eine Woche vorher bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft anzeigen
    • plant genug Helfer ein, um die 2G-Nachweise bei Veranstaltungen zu kontrollieren bzw. die Kontaktdaten zu erfassen
    • Ort so wählen, dass Hygienemaßnahmen (Warmwasser, Flüssigseife, Einweghandtücher und Desinfektionsmittel) eingehalten werden.
    • in geschlossenen Räumen ist laufend zu lüften (mind. 10 min. pro Stunde)
    • weißt Mitglieder darauf hin, dass sie bitte von einer Veranstaltung fern bleiben sollen, wenn sie sich nicht gesund fühlen und keine 100%ige Gewissheit haben, dass sie Corona-negativ sind
    • Hinweisschild mit den Verhaltensregeln aufhängen und Teilnehmer darüber informieren. 
    • klärt die Stornobedingungen bei der Planung eines Festes gut ab

     


     

    Zum Downloaden

    Präventionskonzept

    Plakat Maßnahmen

    Vorlage Teilnehmerliste

     


     

    Noch Fragen?

    Dann melde dich im LJ-Büro bei Julia unter 050/6902-1265 oder julia.breitwieser@ooe.landjugend.at.