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Maßnahmen ab 15.09.21

COVID-19 Maßnahmen - Stand 15. September 2021

Änderungen werden laufend aktualisiert. Die Empfehlung wurde basierend auf der Öffnungs-Verordnung und des Stufen-Plans der Bundesregierung durch die Landjugend Oberösterreich erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch. 

Alle Informationen zu den aktuellen Regelungen sind auf der Website des Bundesministeriums zusammengefasst: 
Hier gehts zur Website.

 


 

Die für Veranstaltungen gültigen Regelungen im Überblick:

  • keine Teilnehmerobergrenze 
  • keine Maskenpflicht
  • kein Mindestabstand
  • Verpflegung ist erlaubt
  • 3-G-Nachweis ab 25 Personen notwendig
  • Kontaktdatenerhebung ab 25 Personen notwendig
  • COVID-Beauftragter und Präventionskonzept ab 100 Personen notwendig
  • Anzeigepflicht ab 100 Personen bis 1 Woche vor der Veranstaltung
  • Genehmigungspflicht ab 500 Personen bis 2 Wochen vor der Veranstaltung

 


 

Die wichtigsten Punkte für die Landjugendarbeit im Detail:

Achtung: Regionale Regelungen sind hier nicht erfasst. Diese sind ggf. für die einzelnen Bezirke auf dieser Website angeführt. Bei Unsicherheiten bitte einfach im Landjugend-Büro oder bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft melden.

 

Die 3-G-Regelung bildet die Grundlage, die uns in Zukunft begleiten wird:

AUSNAHME in der Nachtagstronomie gilt die 2-G-Regelung

Die Nachweis- und Testpflicht besteht ab 12 Jahren ...

  • bei Zusammenkünften ab einer Teilnehmerzahl von über 25 Personen
  • in der Gastronomie
  • in der Hotellerie und in Beherbergungsbetrieben
  • in Freizeiteinrichtungen (Freizeit- & Vergnügungsparks, Bäder, Paintballanlagen, Tiergärten, Tanzschulen etc.)
  • in Kultureinrichtungen (Kinos, Theater, Museen, Konzertsäle etc.)
  • in Sportstätten
  • bei Fach- und Publikumsmessen, Kongresse
  • in Reisebussen und Ausflugsschiffen

 

3-G-Regelung:

Der Nachweis der 3-G-Regel muss beim Eintreffen einer Person bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Personen kontrolliert werden. Ohne gültigen Nachweis darf kein Einlass gewährt werden. Die Nachweise sind für die Dauer des Aufenthaltes bereit zu halten. Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat dabei das Recht folgende personenbezogene Daten zu ermitteln:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Gültigkeitsdauer des Nachweises
  • QR-Code oder Barcode

Eine schriftliche Aufzeichnung über den Vor- und Nachnamen und die erfolgte Kontrolle des Nachweises darf erfolgen, muss aber nicht. Diese Aufzeichnungen dürfen max. 28 Tage aufbewahrt werden und müssen im Anschluss - so wie die Kontaktdaten - vernichtet werden. Eine Vervielfältigung ist verboten.

 

Die 3-Gs:

Alle Details dazu unter diesem Link

 

2-G-Regelung:

Die 2-G-Regelung gilt seit 22. Juli 2021 für die Nachtgastronomie (Diskotheken, Clubs, Tanzlokale ...), jedoch mit Stand 23. Juli noch nicht für Veranstaltungen. Die 2-G-Regelung erlaubt den Eintritt nurmehr für Personen, welche eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Getestet
  • Geimpft

 

Veranstaltungen (in der Verordnung bezeichnet als Zusammenkünfte):

Bei Zusammenkünften unter 25 Personen ist keine Erfassung der Kontaktdaten mehr notwendig und auch kein 3-G-Nachweis muss mehr kontrolliert werden. Die Einhaltung der 3-G-Regelung und das führen einer Teilnehmerliste wird bei diesen Zusammenkünften durch die Landjugend Oberösterreich aber dennoch empfohlen!

 

Ab 25 Personen muss ...

  • der 3-G-Nachweis kontrolliert werden. Kann kein Nachweis vorgezeigt werden, darf kein Einlass zur Zusammenkunft erfolgen. Der Nachweis muss für die Dauer des Aufenthalts bereitgehalten werden.
  • die Kontaktdaten erfasst werden (Details dazu weiter unten). 

 

Ab 100 Personen muss zusätzlich ...

  • die Zusammenkunft spätestens eine Woche zuvor bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden. Hier gehts zur Anmeldung
  • ein Präventionskonzept erstellt werden.
  • ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden.

 

Ab 500 Personen ist die Zusammenkunft zusätzlich genehmigungspflichtig. Die Entscheidungsfrist der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde beträgt nach dem vollständigen einreichen der Unterlagen (Anmeldung der Veranstaltung + Einreichen des Präventionskonzeptes) zwei Wochen.

 

Verpflegung:
  • Verpflegung der Besucher ist erlaubt
  • Selbstbedienung ist zulässlig, insofern dementsprechende Hygienemaßnahmen getroffen werden und diese bei über 100 Personen auch im Präventionskonzept festgehalten werden

 

Kontaktdatenerhebung:

Eine Kontaktdatenerhebung ist überall dort notwendig, wo auch die 3-G-Regelung eingehalten werden muss. 

Der für die Zusammenkunft Veranwortliche ist zur Ermittlung von folgenden Daten ermächtigt. Diese müssen bei Zusammenkünfte über 25 Personen auch verpflichtend erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
  • Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstaltungsort betreten hat

Die Kontaktdaten müssen von allen Personen erfasst werden, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Veranstaltungsort aufhalten. Die Daten müssen mit Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstatlungsort betreten hat, versehen werden. Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich gemeinsam in einem Haushalt leben, müssen nur die Kontaktdaten von einer Person erfasst werden.

Der für die Veranstaltung Verantwortliche hat sicherzugehen, dass die gesammelten Daten nicht für Dritte einsehbar sind. Somit darf nicht einfach eine Liste auf dem Tisch aufgelegt werden, wo sich die Besucher immer wieder ergänzen. Eine Lösung könnte eine Anmeldung mittels QR-Code bei einem Online-Formular sein oder Holzboxen, in welche Besucher ihre Kontaktdaten werfen müssen. Der Verantworltiche darf die Daten ausschließlich zum Zweck der Kontaktdatenerhebung verarbeiten und die Daten ausschließlich der Bezirksverwaltungsbehörde im verlangten Umfang übermitteln. 28 Tage nach der Erhebung bzw. der Zusammenkunft müssen die Daten vernichtet werden.

     

    COVID-19 Beauftragte:
    • Der COVID-19 Beauftragte muss über das Präventionskonzept Bescheid wissen, sowie die organisatorischen Abläufe der Veranstaltung kennen.
    • Er ist für die Einhaltung der gesetzten Maßnahmen verantwortlich.
    • Der COVID-19 Beauftragte schult alle Betreuungspersonen und Helfer in Hinblick auf das Präventionskonzept ein und händigt ihnen dieses auch aus.
    • Er muss das Präventionskonzept auch bei der Veranstaltung selbst bereit halten. Es kann zu stichprobenartigen Überprüfungen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde kommen.
    • Er dient als Ansprechperson für die Behörde und hat die Umsetzung des Präventionskonzeptes zu überwachen.
    • Eine Ausbildung als COVID-19 Beauftrager ist nicht verpflichtend notwendig.

     

    FFP2-Maskenpflicht & Mund-Nasen-Schutz:

    Wo ab 1. Juli eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht bestand, ist ab 15. September 2021 eine FFP2-Maske verpflichtend zu tragen. Eine FFP2-Maske ist daher ...

    • für alle Personen in Geschäften des täglichen Bedarfs (Supermärkte, Apotheken etc.) und in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen, sowie in Taxis, Seil- und Zahnradbahnen verpflichtend.
    • für Ungeimpfte im gesamten Handel verpflichtend, für Geimpfte wird die FFP2-Maske empfohlen.

     

    Was bedeutet das für die Landjugendarbeit?

    • plant ihr einen Wirtshausbesuch, einen Besuch im Bad oder andere Freizeiaktivitäten (Kino, Paintball etc.) ist ein gültiger 3-G-Nachweis erforderlich
    • es sind aktuell wieder Aktivitäten aller Art möglich
    • ab 100 Personen die Zusammenkunft eine Woche vorher bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft anzeigen
    • plant genug Helfer ein, um die 3-G-Nachweise bei Veranstaltungen zu kontrollieren bzw. die Kontaktdaten zu erfassen
    • Ort so wählen, dass Hygienemaßnahmen (Warmwasser, Flüssigseife, Einweghandtücher und Desinfektionsmittel) eingehalten werden.
    • Hinweisschild mit den Verhaltensregeln aufhängen und Teilnehmer darüber informieren. 
    • in geschlossenen Räumen ist laufend zu lüften (mind. 10 min. pro Stunde)
    • bei internen Veranstaltungen unter 25 Personen wird ein 3-G-Nachweis empfohlen - gesetzlich ist es erst ab 25 Personen verpflichtend
    • ebenso wird empfohlen bei Veranstaltungen unter 25 Personen eine Teilnehmerliste zu führen, da diese ohnehin für den Tätigkeitsbericht benötigt wird
    • klärt die Stornobedingungen bei der Planung eines Festes gut ab
    • überlegt euch für alle Veranstaltungen, wie man Kontaktdatenerhebung und die 3-G-Kontrolle durchführen könnte, um vorbereitet zu sein, falls sich Regelungen verschärfen
    • Durch die aktuellen Verschärfungen in der Nachtgastro durch die 2-G-Regel ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann diese auch bei Veranstaltungen verpflichtend ist. Also berücksichtigt diese auch bereits für zukünftige Veranstaltungen. 

     


     

    Zum Downloaden

    Präventionskonzept

    Plakat Maßnahmen

    Vorlage Teilnehmerliste

     


     

    Noch Fragen?

    Dann melde dich im LJ-Büro bei Julia unter 050/6902-1265 oder julia.breitwieser@ooe.landjugend.at.